BURBERRY S/S 2026 CAMPAIGN
- Alex Pisecker

- vor 4 Minuten
- 2 Min. Lesezeit
Unter der kreativen Leitung von Chief Creative Officer Daniel Lee erkundet die Kampagne Spring/Summer 2026 die enge Verbindung zwischen Mode und Musik.

Mode und Musik – eine Beziehung, die Kultur geprägt, Konventionen herausgefordert und eine universelle Sprache des Stils hervorgebracht hat. Verankert im Geist der Live-Performance und der vielfältigen Energie der britischen Musikszene spiegelt die Kollektion die Kreativität zeitgenössischer Künstler:innen wider und feiert die transformative, inspirierende Kraft der Musik.
„Musik verschiebt Grenzen, verwischt Linien und definiert die Codes der Mode“, sagt Daniel Lee. „Es geht um Selbstausdruck, Originalität und Zugehörigkeit.“
Die Kampagne versammelt ein hochkarätiges Ensemble an Talenten, darunter das britische Model, Schauspielerin und Ikone der 1960er-Jahre, Twiggy. An ihrer Seite stehen die Models Sonny Ashcroft, Filip Bryndza, Sora Choi, Albert Cocker, Ella Dalton, Shuqi Lan, Ahmed Richards, Raika Sales und Maya Wigram.
KEY STYLES
Die Silhouette des Sommers 2026 zeigt sich klar und schmal. Im Bereich Rainwear setzen neue Signatures – die Trenchcoats Summerside, Rayne und Isleworth – ein archiviertes Detail eines Burberry-Mantels von 1927 neu in Szene. Für Herren erscheint der Foxfield-Trench neben klassischen Harrington-Jacken.
Outerwear präsentiert sich in neuen Materialien, die den regenglänzenden Schleier eines britischen Sommerabends einfangen: bedruckte Trenchcoats, Seiden-Bomberjacken und oversized Parkas aus gewachster Baumwolle. Gewaschener und Raw-Denim erhält ein Finish mit Folienbeschichtung, während Raincoats im Wet-Look aus Baumwolle mit Raffia-Effekt gefertigt und mit lebhaften Check-Akzenten durchzogen sind. Mäntel aus Veloursleder und Leder erscheinen in pythongeprägtem, pflanzlich gegerbtem Kalbsleder, mit laser-geschnittenem Paisley, das Spitze imitiert, oder mit dekorativen Whipstitch-Nähten und Fransen.

Die Silhouetten bleiben streamlined: Shift Dresses und Miniröcke bilden die Basis und entwickeln sich weiter zu Slip Dresses und Hemdblusenkleidern, während Cropped-Bootcut-Hosen in Check oder Leder interpretiert werden. Die Kollektion markiert zudem die Rückkehr zu schmalem, mod-inspiriertem Tailoring aus Mohairwolle, Denim und whipstitched Leder. Dreiknopf-Jackets – kurz geschnitten, ein- oder zweireihig – werden mit schmal zulaufenden Straight-Leg-Hosen kombiniert, getragen über gestreiften Hemden aus Sea-Island-Baumwolle und schmalen Seidenkrawatten mit jacquardgewebtem Burberry Check.

Das Burberry-Atelier inspiriert eine neue Wertschätzung für Handwerk und Textur. Partykleider werden von Hand gehäkelt und bestickt, sodass vielschichtige, multidimensionale Stoffe entstehen. Kettenhemd-Kleider und Kilts schimmern im colour-blocked Burberry Check, während Stücke aus vollständig aufgereihten Perlen, Spiegelplättchen und gehäkelten Lederverbindungen eine taktile, fast skulpturale Oberfläche schaffen.

Auch Knitwear zeigt sich ausgesprochen handwerklich: mit aufwendigem Klöppel-Häkelwerk auf Tops und Hosen, Makramee-Einsätzen in Mänteln sowie schmalen Schals mit dramatisch verlängerten Fransen.
FOTOS: Sam Rock for Burberry
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