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PAPER REPUBLIC

  • Autorenbild: Peter Pisecker
    Peter Pisecker
  • 27. Apr.
  • 2 Min. Lesezeit

Eine kleine Wiener Firma, die gar nicht so klein ist, macht im 9. Bezirk wunderschöne Dinge aus Papier und Leder.



Wer in der Wiener Innenstadt unterwegs ist und Seele und Beine ausruhen will, betrete am besten in der Sonnenfelsgasse 3 das Geschäft von Paper Republic. Schon der Anblick der ausgestellten Kalender, Notizblöcke und Lederhüllen ist zutiefst befriedigend; der Geruch, der einen umfängt, tut ein Übriges: Augen und Mund lächeln von selbst und tiefe Entspannung stellt sich ein. Andächtig wird man die Möbel umkreisen, auf denen edle Ausstellungsstücke sich türmen, und hinter einem großen Tisch zum Café finden, das es hier auch gibt.


1010 Wien, Sonnenfelsgasse 3.
1010 Wien, Sonnenfelsgasse 3.

Ein Ort zum Durchatmen, Reflektieren und Wohlfühlen. An diesem „la maison“ genannten Ort kann man die gesamte Produktpalette von Paper Republic erkunden, die Menschen hinter der Geschichte kennenlernen und einen einzigartigen Begleiter finden – einen aus Leder.


Nebenbei ist dies der einzige Ort im 1. Bezirk, in dem der preisgekrönte Kaffee von GOTA zu genießen ist.


Die fein ziselierte Hausfassade ist aus Leder.
Die fein ziselierte Hausfassade ist aus Leder.

Es sind kleine und größere Dinge, die man hier nicht nur kaufen, sondern auch individuell gestalten lassen kann, inklusive Personalisierung.


Geprägte Initialen im Ledereinband eines Jahreskalenders – selbstverständlich. Aber die Silhouette des eigenen Hauses oder die stilisierte Nachbildung eines Familienfotos aus Leder-Intarsien in die Lederhülle integriert – das gibt es nicht so schnell anderswo. Hier schon.


Sagte ich individuell gestalten lassen? Man kann auch selbst gestalten, mit dem sogenannten Online-Customiser. „Wenn du davon träumen kannst, können wir es auch verwirklichen“, lautet das selbstbewusste Motto.


Jérôme Bacquias.
Jérôme Bacquias.

Gegründet wurde dieses außergewöhnliche Unternehmen im Dezember 2012 von dem Franzosen Jérôme Bacquias. Wie er selbst sagt, war er sich damals überhaupt nicht sicher, ob er eine klare Vorstellung davon hatte, was er tat. Er hatte gerade seinen Job als Unternehmensberater gekündigt und stand kurz davor, Vater zu werden. Er setzte auf Papier, obwohl er keinerlei Erfahrung mit Papier oder Leder hatte, und beschloss, in Europa zu produzieren.


„Das Einzige, was ich wusste“, sagt Bacquias, „war, dass ich meine Freiheit zurückhaben wollte: die Freiheit, Dinge zu tun, die ich für richtig hielt, für meine Erfolge und Misserfolge verantwortlich zu sein und einen Sinn in dem zu finden, was ich tat.“


Heute arbeiten 110 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an drei Standorten in Wien IX. für Paper Republic – noch vor zwei Jahren waren es fünfzig. Sie verschicken die edlen Produkte an mittlerweile 300.000 Kunden weltweit und verkaufen sie in „la maison“ in der Inneren Stadt.


FOTOS: Peter Pisecker


Das Papier kommt aus Schweden und Österreich, das pflanzlich gegerbte Leder aus einer familiengeführten Gerberei in der Toskana. Produziert wird im Alsergrund, dem 9. Wiener Gemeindebezirk, wo es nach Leder duftet und eine wunderbar entspannte, dabei kreative und produktive Stimmung herrscht.


Es gibt Notizbücher und Geldbörsen, Reisepass- und Laptop-Hüllen, Lederaccessoires und Kalender in drei Größen, immer wieder neue Lederfarben – und jetzt neu: einen Halbjahreskalender 2026/2027. Er soll die täglichen Gedanken von Juni 2026 bis Juli 2027 begleiten – ideal für alle, die einen entspannten und strukturierten Start in die nächsten beiden Halbjahre möchten. Das Cover in hellem Violett verleiht dem Neustart eine positive Grundstimmung: Eine neue Farbe für einen neuen Anfang.


FOTOS: Paper Republic

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