AUTOSALON PARIS: IMPRESSIONEN

Die Mondial de l’Auto 2026 in Paris ist die Herbst-Modeschau der Automobilindustrie.

Star des Salons ist zweifellos der neue 2CV mit Elektroantrieb, der gleich in Form von zwei Konzeptfahrzeugen auf dem Stand von Citroën präsentiert wird – als viertürige Stadtlimousine mit Rolldach und als Lieferwagen unter dem hübschen Namen 2CV Fourgonette.
Audi hat den neuen A2 e-tron mitgebracht:
Und Smart, jetzt ein Joint Venture von Mercedes-Benz und dem chinesischen Geely-Konzern, zeigt die Neuauflage des ursprünglichen kleinen zweisitzigen Cityflitzers. Der Fortwo wurde bis 2019 als Benziner und bis 2024 als E-Auto gebaut, bis 2020 im elsässischen Ort Hambach. Jetzt kommt der Smart aus China, heißt nun #2 und ist eine völlige Neukonstruktion.

Auch Renault geht „back to the roots“ und stellt das Konzeptfahrzeug E-Space vor. Die Ähnlichkeit mit früheren Espace-Generationen, die diesen Namen dank ihrer Kastenform noch verdient haben, ist unverkennbar. In klassischem Blau tritt der Gordini Concept auf, optisch angelehnt an den Renault 8 Gordini aus den Sechzigerjahren. Der gelernte Automechaniker Amédée Gordini war ein hervorragender Motor-Tuner, der ab Ende der 1950er-Jahre eng mit Renault zusammenarbeitete; 1969 übernahm Renault seine Tuningfirma. Alpine, die noch sportlichere Tochterfirma von Renault, erinnert sich auf der Mondial de l’Auto 2026 mit der A310 Vision an den A310 V6.
Natürlich ist auch Stellantis mit seinen französischen Marken vertreten und ebenfalls stark retro unterwegs, wie die Reminszenz an den Peugeot RCZ zeigt. DS Automobiles bringt den Fever, der in Großbuchstaben geschrieben werden will, denn nur so kommt der Gag des Dreiers, der als E gelesen werden soll, zur Geltung.
Großer Auftritt bei Alfa Romeo: Hier zieht die Studie Cuorerosso alle Blicke auf sich.
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